de LALIEUX de la ROCQ Emile Marie René Belgischer Politiker, Bürgermeister von Nivelles.

von | Sep. 29, 2023

Home 9 Unsere Spuren 9 de LALIEUX de la ROCQ Emile Marie René Belgischer Politiker, Bürgermeister von Nivelles.

 

Geburtsurkunden von de LALIEUX de la ROCQ

Fromme Bilder von de LALIEUX de la ROCQ

Leichenbegängnis des Bürgermeisters de LALIEUX de la ROCQ im Gemeindehaus von Nivelles

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ouchy Todesort von LALIEUX de la ROCQ

 

Geboren in Nivelles am 25.11.1862 und gestorben in Ouchy-Lausanne, Schweiz am 07.09.1918 im Alter von 55 Jahren. Sohn von René Adolphe von LALIEUX geboren am 1er November 1822 in Feluy, Seneffe gestorben am 23/03/ 1905 in Nivelles und de le HOYE Julie Marie Jeanne geboren am 11.10.1822 in Nivelles und gestorben am 20.02.1865 in Nivelles aus dieser Verbindung gingen vier Kinder hervor: von LALIEUX Marie, von LALIEUX Léontine, von LALIEUX Marie, von LALIEUX Emile Marie René. Emile Marie René heiratet am 03/06/1890 in Verviers mit SIMONIS Maria Euphrosine Amande Joséphine geboren am 16.05.1866 in Verviers und gestorben am 14.04.1945 in Nivelles.

Aus dieser Verbindung gingen drei Kinder hervor.

Berthe Euphrosine Renée LALIEUX de la ROCQgeboren in Nivelles am 08.06.1891 und gestorben in Brüssel (Hauptstadt) am 01.04.1980, bestattet in Nivelles am 16.04.1980 in Nivelles.

Louis de LALIEUX de la ROCQ, geboren in Verviers am 16.01.1894 wurde er am 14.09.1917 in Calais (Frankreich) im Alter von nur 23 Jahren tödlich getroffen.

René de LALIEUX de la ROCQ, geboren am 16.8.1895 in Nivelles, gestorben am 28.11.1896 in Köln (Deutschland).

N.B.

Durch Urteil des Gerichts von 1äische Kommission de Nivelles, 1äische Kommission Eingetragene Kammer auf einer am 15. Juli 1912 ausgestellten Ausfertigung, die am 29. Juli 1912 unter der Nummer 123 in die Zivilstandsregister der Stadt Nivelles übertragen wurde. Die Geburtsurkunde wurde dahingehend berichtigt, dass dem Namen LALIEUX der Name "de la ROCQ" hinzugefügt wird. Nivelles am 30. Juli 1912. Der Schöffe und Standesbeamte P de BRULET. Nivelles am 06. August 1912. Der Standesbeamte

Biografie :

Er war Doktor der Rechtswissenschaften an der Katholischen Universität Löwen, stammte aus Landadel und war einer der Pioniere der Christdemokratie in Wallonisch-Brabant.
Seine Jugend widmete er der Arbeiterklasse, wo er sowohl auf politischer als auch auf sozialer Ebene zur Verbesserung der Lage der Arbeiter beitrug. Im Jahr 1889 war er Vorsitzender der katholischen Junggarde und der von ihm im Bezirk Nivelles gegründeten Ligue des Capacitaires de Nivelles. Er befürwortete insbesondere das allgemeine Wahlrecht, das durch die Mehrheitswahl gemildert wurde. Im selben Jahr fördert Papst Leo XIII. den sozialen Katholizismus. Er gründet die Demokratische Liga in der Provinz Brabant.
Am 19. Oktober 1890 wurde er in den Gemeinderat von Nivelles gewählt und am 6. April 1891 zum Schöffen ernannt. Aufgrund des Inkrafttretens des allgemeinen Mehrheitswahlrechts wurde er 1896 Abgeordneter von Nivelles in der Abgeordnetenkammer, wo er bis 1900 saß. Im Jahr 1908 ersetzte er J. BRABANT verstorben ist. Er verlängerte sein Mandat 1910 nicht. Im folgenden Jahr, nach dem Rücktritt von G. SNOY wird er wieder Abgeordneter, indem er seinen Platz einnimmt. Seine Amtszeit endet während des Ersten Weltkriegs. Der König ernannte ihn 1905 zum Bürgermeister von Nivelles (Cité des Aclots).
Während des Ersten Weltkriegs war die Stadt Nivelles nicht von den Massakern der deutschen Invasion betroffen, sondern unterlag den von den Besatzern auferlegten Besatzungsbedingungen. Er engagierte sich in seiner maïoralen Mission. Im April 1915 wurde er verhaftet, weil er mit der Verteilung von Hilfsgütern an Eisenbahnarbeiter geholfen hatte, die sich weigerten, für die Besatzer zu arbeiten. Er weigerte sich, die Liste der "Arbeitslosen" in seiner Stadt herauszugeben. Er wurde vier Monate lang in Nivelles inhaftiert und dann nach Deutschland deportiert, wo er sich eine lange und schmerzhafte Krankheit zuzog. Er wurde von den Deutschen und nach deutscher Terminologie als schwerkrank und "unerwünscht" betrachtet. Dank der Intervention des Roten Kreuzes wurde er in die Schweiz gebracht, wo er nicht mehr aus seinem Exil zurückkehrte. Seine sterblichen Überreste wurden erst am Samstag, dem 24. April 1920, nach Nivelles zurückgebracht, wo die offizielle und religiöse Zeremonie stattfand. Sein Leichnam wurde anschließend in die Familiengruft in Feluy gebracht, bevor er nach Nivelles überführt wurde, wo er noch heute ruht.

Quellen:

https://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89mile_de_Lalieux_de_La_Rocq
https://connaitrelawallonie.wallonie.be/fr/wallons-marquants/dictionnaire/de-lalieux-de-la-rocq-emile
https://monvieuxnivelles.jimdofree.com/ev%C3%A9nements/les-fun%C3%A9railles-d-emile-de-lalieux/

Iconographic credit :
https://monvieuxnivelles.jimdofree.com/ev%C3%A9nements/les-fun%C3%A9railles-d-emile-de-lalieux/

de_DE