Charta von Brabant

von | Apr. 13, 2022

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Historischer Überblick über die Aufbewahrung der Urkunden von Brabant.

Die Aufbewahrung seiner Chartas in den Archiven ist so alt wie ihre Erstellung.
Philipp der Schöne präzisiert 1307 dem ersten Garde des Chartes seine Aufgaben.
In Brabant wird in dem freudigen Eintrag vom 03. Januar 1356 festgelegt, dass die Urkunden weiterhin in Löwen in einem Raum der St. Peterskirche aufbewahrt werden. Garantiert durch drei Schlüssel, die sich im Besitz des Herzogs, der Stadt und der Stadt Brüssel befinden.
Unter Wenzel 1er Sie wurden in den Schlössern von Genappe und später in der Stiftskirche von Nivelles aufbewahrt.

Wenceslas 1. Herzog von Luxemburg

Johanna von Brabant

Münzen aus der Regierungszeit von Johanna von Brabant und Wenzel 1er Herzogs von Luxemburg wurden in den Schlössern von Brüssel und Tervueren deponiert. Danach nur noch in Tervueren.
Bis 15e Jahrhundert öffnet sich ein 3e Hinterlegung mit der Gründung der Rechnungskammer von Brabant. Sie werden in Brüssel aufbewahrt.
In 17e Jahrhundert wird ein großer Teil der Brabanter Chartrier bis 1667 im Schloss Vilvoorde aufbewahrt. Danach werden sie in Brüssel in der Rechnungskammer deponiert,
Nach der Niederlage von Fleurus im Jahr 1794 brachten die Österreicher den nicht entfernten Teil der Rechnungskammer zunächst nach Deutschland, nach Würzburg, und dann 1801 nach Wien.
Sie werden zwischen 1856 und 1875 zum Teil an Belgien zurückgegeben.

 

 

Quellen: Les archives centrales et le quartier de la cour, AR & AGR, Ausstellung anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Staatsarchive, 1996, S. 14 & 15

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